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U N S E R   B U N T E S   L E B E N

Erklärungen zu verschiedenen Kalendern
des Programms UNIKAL von Herbert Metz




Die Ortszeit Der Julianische Kalender
Der Gregorianische Kalender Der Julianische Tag
Der Islamische Kalender Der Koptische Kalender
Der Jüdische Kalender Der Persische Khayam Kalender
Der Äthiopische Kalender Der Badí-Kalender der Bahá'í-Religion
Der Ägyptische Kalender Der Französische Revolutionskalender
Der Maya Kalender Der Cinesische Kalender
Die Römische Tagesbezeichnung Der Ostermondkalender
Der UNO-Weltkalender Der Biorhythmus



Die Ortszeit

Bei der Kalenderberechnung wird grundsätzlich von Mitternacht der eingestellten Ortszeit als Tagesbeginn ausgegangen. Der abweichende Tagesbeginn vieler Kalender wird nicht berücksichtigt!




Der Julianische Kalender

Bis zum unter dem Menüpunkt 'Kalenderreform' eingestellten Datum wird der Julianische Kalender mit der Julianischen Osterberechnung angezeigt. Da das Jahr 0 ausfällt verschieben sich die Schaltjahre vor der Zeitrechnung jeweils um ein Jahr (also -1 -5 -9 usw.).




Der Gregorianische Kalender

Ab dem eingestellten Datum wird der heute gültige Gregorianische Kalender mit der entsprechenden Osterberechnung als Hauptkalender dargestellt.




Die Julianischen Tage

Die Julianischen Tage und die Modifizierten Julianischen Tage (JD, MJD) nach der durchgehenden Tageszählung des Joseph Scaliger ab dem 1.1.-4713 bzw. dem 17.11.1858. Bei den Julianischen Tagen werden in der Darstellung ohne Kalendertext das dazugehörige Jahr sowie Scaligers Restklassensystem bestehend aus dem Sonnenzirkel der Goldenen Zahl und der Römerzinszahl in der Form dargestellt. Die Julianischen Tage werden ab 0.00 Uhr gezählt und nicht wie sonst üblich ab 12.00 Uhr. Die Julianischen Zeit brücksichtigt dagegen den Tagesanfang um 12.00 Uhr! Neben dem Julianischen Tag wird dabei die Uhrzeit (UT!) in Dezimalbruchteilen angezeigt.




Der Islamische Kalender

Der Islamische Kalender beginnt entweder am 15.7.622 als astronomischer oder am 16.7.622 als bürgerlicher Kalender. Schaltjahre sind die Jahre mit MOD 30 = 2, 5, 7, 10, 13, 15 oder 16, 18, 21, 24 und 29. Daraus ergeben sich vier Möglichkeiten mit einem Unterschied von max. zwei Tagen. Bei der Anwahl des Kalenders kann unter den Berechnungsmöglichkeiten gewählt werden.




Der Koptische Kalender

Der Koptische Kalender ist vom Ägyptischen abgeleitet. Er verwendet die julianische Schalt- und Osterberechnung. Schaltjahr ist wenn das Jahr geteilt durch vier den Rest drei ergibt.




Der Jüdische Kalender

Die Schaltregeln und Vertagungen des Jüdischen Kalenders führen zu sechs verschiedenen Jahreslängen. Ein Jahr kann mangelhaft, gemein oder überzählig sein und ist entweder ein Schalt- oder Gemeinjahr. Die Jüdische Uhr zeigt Stunden und Chalakim an. Kalenderdaten vor dem jüdischen Kalenderjahr 1 werden nicht mehr richtig berechnet!




Der Persische Khayam Kalender

Neujahr beim persischen Khayam Kalender ist am Tag des Frühlingsäquinoktiums wenn der Eintritt vor 12.00 Uhr Teheraner Zeit (Zeitzone +3,5 Std.) erfolgt, ansonsten einen Tag danach. Die ersten 6 Monate haben je 31 Tage die nächsten 5 Monate je 30 Tage. Der 12. Monat kommt im Gemeinjahr auf 29 Tage und im Schaltjahr auf 30 Tage.




Der Äthiopische Kalender

Der Äthiopische Kalender ist mit dem Koptischen fast identisch. Er besitzt legendlich eine andere Ära und hat abweichende Monatsnamen




Der Badí-Kalender der Bahá'í-Religion

Der Badí-Kalender der Bahá'í-Religion beruht auf einem neunzehner Rhythmus: Ein Monat hat 19 Tage, ein Jahr 19 Monate, ein Vahíd 19 Jahre und ein Kulli-i-Shay 19*19 Jahre. Tag, Monat und das Jahr im Váhid-Zyklus haben je einen Namen. Die Ausgabe in der Langform lautet: Tagesname Monatsname Váhidzyklusname Jahr.Váhid.Kulli-i-Shay Das Programm stellt die Schalttage als eigenen Monat (Nr. 19) dar und kommt auf 20 Monate. Obwohl der Kalender astronomisch definiert ist folgt er bisher praktisch dem gregorianischem Kalender.




Der Ägyptische Kalender

Beim Ägyptischen Kalender wird nach dem Jahr die Sothisperiode angezeigt. Diese wiederholt sich alle 1460 Julianische Jahre wenn der Kalender durch das Jahr gewandert ist. Die Ägypter zählten die Jahre immer nach den Regierungs- jahren der Pharaonen, die Ära ist eine nachträgliche Zutat.




Der Französische Revolutionskalender

Der Französische Revolutionskalender war vom 24.11.1793 bis zum 31.12.1805 gültig. Der Jahresbeginn fällt jeweils mit dem Herbstäquinoktium in Paris zusammen. Neben den fünf bzw. sechs Sondertagen hatte er eine Zehntagewoche.




Der Maya Kalender

Der Kalender der Mayas besteht aus drei Teilen, dem Tzolkin dem Haab und der Tageszählung. Man kann sie als Tag, Monat und Jahr ansehen.
Das Datum '6 Eznab - 11 Yax - 0912110518' wäre dann:
Tag = Tzolkin = 6 Eznab
Monat = Haab = 11 Yax
Jahr = Tageszählung = 0912110518.
Die Tageszählung besteht aus 5 Teilen und wird gelesen 9 Baktum 12 Katun 11 Tun 5 Uinal 18 Kin

Der Beginn des Kalenders ist unklar das Programm verwendet JD = 584286, kann jedoch unter 'Epochen der Mayakalender' geändert werden.

Der Kalender endet vermutlich mit 13 Baktum das Programm zählt jedoch weiter.




Der Chinesische Kalender

Der Monat des Chinesischen Kalender beginnt am Tag des astronomischen Neumondes in Peking (Länge = -11624', Breite 3956' Zeitzone + 8 Std.). Im ersten Monat im Jahr überschreitet die Sonne 330. Ein Schaltmonat wird eingefügt wenn zwei Neumondtage innerhalb einer durch 30 teilbaren Sonnenposition liegen. Der Kalender besteht aus je einem Sechzigerzyklus für den Tag und das Jahr. Sie basieren auf den Zahlen 10 und 12. Jeder Zahl ist ein Name zugeordnet, damit hat jeder Tag und jedes Jahr einen Doppelnamen. Das Datum besteht aus den Teilen Tag, Monat, Zyklusjahr, Zyklus. Der '1.5.40.76' ist also der 1. Tag im 5. Monat im 40. Jahr des 76. Zykluses.




Die Römische Tagesbezeichnung

Die Römische Tagesbezeichnung richtet sich nach dem Hauptkalender und springt beim Übergang vom Julanischen auf den Gregorianischen Kalender mit. Die Achttagewoche (A-H) geht vom 1.1.43 v.Chr. aus (F. K. Ginzel).




Der Ostermondkalender

Nach dem Ostermondkalender richtet sich der Termin des Osterfestes. Der Monat beginnt mit dem Neulicht, einen Tag nach Neumond. Vollmond ist immer am 14. des Monats. Der Vollmond ist gelb, die Ostergrenze purpur dargestellt. Ostern ist am Sonntag nach der Ostergrenze. Bedingt durch zwei Ausnahmeregeln im gregorianischen Kalender kann die Ostergrenze auch vor dem Vollmond liegen. Die goldene Zahl ist das Jahr im Mondzyklus. Die Epakte das Alter des Mondes am 1. Januar. Der julianische Ostermondkalender hat das traditionelle, von Exiguus und Venerabilis festgelegte, Format. Die Schaltmonate dort sind dunkelgrün gehalten. Beim gregorianischen Ostermondkalender ist der 13. Monat immer auch der Schaltmonat.




Der UNO-Weltkalender

Nur die innere Struktur des Kalenders wird vom UNO-Weltkalender berührt. Es ändern sich die Längen der Monate und die Abfolge der Siebentagewoche wird durch den letzten Jahrestag und dem Schalttag durchbrochen.




Der Biorhythmus

Als Gaudium der Biorhythmus
Rot = Seele (23 Tage)
Blau = Körper (28 Tage)
Grün = Geist (33 Tage)
Gelb = Durchschnitt.






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Diese Seite wurde am 5. April 2001 erstellt.